Mittwoch, 27. Januar 2016

Ernstgenommenen Grubenschnitzel

http://de.etc.sprache.deutsch.narkive.com/s5h81A8H/grubenschnitzel

endlich Ernste Rechrchen

und natürlich

http://www.primaersport.at/kurse/id,1588,schnitzelgrubentraining_und_geraetturnen

Alle Kinder essen Schnitzel,  nur nicht Hein, den gruben sie ein. (so ein Mist)

Mountain psychology


Mountain psychologists

If we displace dizzy heights, climb to the Summit,
Burns a longing in our practices, which never leaves us in peace.
Magnificent mountains, oral phase, mountain psychologists we, yes we are.
We are oral phase, magnificent mountains, mountain psychologists.

To dare everything, with rope and panic, we hang in Steiger wall.
Bloom clouds the pulling, psychosis, we climb with a sure hand.
Magnificent mountains, oral phase, mountain psychologists we, yes we are.
We are oral phase, magnificent mountains, mountain psychologists.

Depression kills, lungs to breathe freely, Ah, how beautiful the world is.
Forget the handshake, a smile, neurosis, everything in the best order.
Magnificent mountains, oral phase, mountain psychologists we, yes we are.
We are oral phase, magnificent mountains, mountain psychologists.

At the Alpenburn-out homeward we pull mountains, which shine so red.
We come back, because we are brothers, brothers of life and death.
Goodbye, her mountains, oral phase, mountain analysis is true, so true.
Goodbye, her mountains, oral phase, mountain analysis is true.

Kommentare:

Grubenschnitzel hat gesagt…

Die vor 1470 entstandene Bergerette (einstrophige Virlais) Je ne puis vivre ainsi ist eine von drei weiteren Chansons in welchem Busnoys auf die Hofdame Jacqueline d'Haqueville anspielt. Aus den einzelnen Versen, welche aus viersilbigen Kurzzeilen zwischen achtsilbigen Langzeilen bestehen und somit eine „forme layée“ bilden, entsteht ein Akrostichon und es ist vertikal der Name „Jacqueline d'Haqueville“ zu lesen. Damit klagt der Autor nicht nur allgemein über unerwiderte Liebe, sondern geht direkt auf die Beziehung zu einer konkreten Frau ein. Inhaltlich wird die Dame erst in der Gegenstrophe direkt angesprochen während in den beiden umrahmenden Strophen die Beschreibung der Situation des Ichs im Vordergrund steht. Diese beiden Perspektiven, welche schon durch den Wechsel der Mensur vom traditionell perfekten zum modernen imperfekten Tempus kontrastieren, werden durch die notwendige Geste des Umblätterns voneinander getrennt, da die Gegenstrophe separat notiert wurde. Charakteristisch für den Text ist auch der Syntax welcher sich durch durch lange, bandwurmartige Sätze auszeichnet. Dadurch und durch die Verwendung von Enjambements wie beispielsweise von Vers 2 auf Vers 3 entsteht der Eindruck einer niemals enden wollenden Beschwerde des lyrischen Ichs.

Auffällig ist der sehr hohe Tenor welcher zu beginn denselben großen Melodiebogen spannt wie die Diskantstimme und dieser auch rhythmisch angeglichen ist. Die Kantabilität der beiden Stimmen bleibt aufgrund der vermeidung größerer Sprünge dennoch erhalten, auch wenn bereits im dritten Takt das Intervall einer großen Dezim durchschritten wird. Stimmkreuzungen sind zwischen den beiden hohen Stimmen keine Seltenheit und verleihen ihnen ein großes Maß an Freiheit in ihrer Bewegung (Vgl. T. 28 und 34). Man könnte durch diese Relation der Stimmen die Satztechnik mit der einer Triosonate vergleichen, was bei Chansons beispielsweise des Banchois-Typs nicht möglich wäre, da hier eher eine Schichtung in der Bewegungsdichte der Stimmen vorliegt. Ein weiteres Indiz für die Freiheit der Stimmen ist die Tatsache dass sie ihre angestammten Klauseln untereinander vertauschen (T. 11/12, T. 26/27). Es sind wie in Takt 26/27 eindeutige Bassklauseln zu erkennen. Diese Quintfälle deuten auf eine moderne Harmonik hin. Der Contratenor bewegt sich in seinem eigenen tiefen Tonraum und ist damit von den in der vertikale rhythmisch und melodisch homogen verlaufenden Oberstimmen separiert. Zusammenfassend lässt sich sagen dass die Stimmen eine gleichberechtigte Funktion einnehmen. So kann auch der Contratenor nicht mehr wie bei früheren Chansons entfallen.

Vergleicht man den Aufbau der Chanson mit dem im Stile von Banchois, so wird wird der Unterschied im Satz vor allem in der Abschnittsbildung bei Busnoys gegenüber dem „style d' une teneur“ welcher ohne wörtliche Wiederholungen auskommt deutlich. Ein weiterer Unterschied ist der erweiterte Ambitus der einzelnen Stimmen als auch der größere Tonraum der gesamten Chanson bei Busnoys.

Wie schon am Text erläutert ist die Chanson von einem klagenden Charakter geprägt, spiegelt also wie in einigen weiteren Chansons die schmerzvolle Seite der Liebe wieder. Musikalisch reagiert Busnoys zu Beginn mit einem Klimax auf den ersten Vers wenn von „nicht leben“ die Rede ist. Eine solche Geste taucht erst wieder am Ende der ersten Strophe in dem inhaltlich auch der Tod thematisiert wird.

Grubenschnitzel hat gesagt…


Busnoys: Je ne puis vivre ainsi
Protokoll zum Seminar vom 01.12.1015

Ziel der Sitzung:


Kurzbiographie: Busnoys

Der Komponist und Dichter Antoine Busnoys wurde um 1435 geboren und starb am 6. November 1492 in Brügge. Im Jahre 1461 war er Kaplan an der Kathedrale von Tours, wurde 1465 zum magister puerorum chori und begann seine Laufbahn als Priester über die niederen Weihen und das Subdiakonat.
Zwischen Juli 1466 und und März 1467 war er als privater Sänger des Grafen von Charolais tätig und wurde 1670 mit seinem Eintritt in die burgundische Kapelle zum demi-chappelain.
Nach dem Tod des Grafen diente er noch bis 1483 dessen Tochter Marie von Burgund und ihrem Gemahlen Maximilian von Österrich.
Von 1484/85 bis an sein Lebensende arbeitete Busnoys als Kantor an Kathedrale Saint-Saveur in Brügge.

Analyse der Chanson: Je ne puis vivre ainsi